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Befahrungsbericht des Saaleradweges

Auszüge aus: Befahrungsbericht des Saaleradweges
Teil 1: Saalfeld – Weißenfels vom 01.07.2013
Teil 2: Weißenfels – Halle vom 27.-28.06.2013
Teil 3: Halle – Bernburg vom 04.07.2013
Teil 4: Bernburg – Barby vom 05.07.2013
Teil 5: Zusammenfassung/ Kurzfassung der aktuellen Situation vom 09.07.2013

Teil 1, Abschnitt Thüringen + Sachsen-Anhalt: von Saalfeld (TH) bis Weißenfels (ST) vom 01.07.2013

1. die guten Nachrichten:

 

  • – der Radweg ist durchgängig gut befahrbar!
  • – viele Kommunen haben in den letzten Jahren den Radweg verbessert; das gilt für die Wegeoberfläche, wie auch die Ausschilderung und die Möblierung:
    In dem genannten Bereich ist fast alles asphaltiert (etwa 90%) oder gut befestigt; die Ausschilderung wurde in Thüringen deutlich verbessert; man findet den Radweg und die Highlights rechts und links des Weges leicht ohne Karte. Hoffen wir, dass die unzureichend ausgeschilderten Bereiche in Sachsen Anhalt in den nächsten Tagen in Angriff genommen werden, damit man auch durch Bad Kösen, Merseburg und von Hohenweiden nach Halle den Weg findet.

 

2. Geschädigte Streckenabschnitte:

 

  • – Jena Zwätzen Saale abwärts: etwa ein km wassergebundenen Oberfläche: Feinteile abgespült: „noch befahrbar“!
  • – Naumburg Altenburg, Saale abwärts: wassergebundene Oberfläche, teilweise Rinnen ausgespült: neu Beschotterung baldmöglichst erforderlich. Ansonsten hat Naumburg wohl den am meisten vom Hochwasser betroffenen Abschnitt. Treibholz etc. wurde vollständig beräumt; teilweise sind die Wege noch mit Sand/ Schlamm bedeckt. Vorsicht!
  • – schwer geschädigt: Bereich Hohenwarte Stausee: Hang abgerutscht, keine Umleitung ausgeschildert- ist auch schwer möglich! Zeitraum: der Sperrung unklar!

 

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Auszüge aus: Befahrungsbericht des Saaleradweges
Teil 2, Abschnitt Sachsen-Anhalt: Fähre Brachwitz (bei Halle) bis Weißenfels vom 27.-28.06.2013

 

  • 1. man kann ihn, mit kleinen Einschränkungen, wieder befahren!
  • 2. im Einzelnen:
  • 2.1. Amselgrund- Schwanenbrücke in Halle ist gesperrt wegen Felsabbrüchen.
    Umleitung ist (lückenhaft) ausgeschildert, aber leicht zu finden.
  • 2.2. Gegenrichtung über Peißnitzinsel ist gut befahrbar.
  • 2.3. Planena (Halle): die Löcher und Ausspülungen in der „Straße“ gehen über die gesamte Breite bei einer Tiefe von über 25cm! Hier hilft nur, die ganze Straße zu asphaltieren. Schiebestrecke 300m.
  • 2.4. In Rattmannsdorf ist der Weg noch etwa 100m unter Wasser.
    Ausweich: 
    – vorsichtig am Autohaus vorbei über die durchweichte Wiese:
    Route siehe diesen Link!
    – ab B91 Schkopau bis Ammendorf, dann auf Elsterradweg bis zum Saaleradweg.

 

Route siehe diesen Link!

 

  • 2.5. Radweg unter der B91 Brücke in Schkopau war noch verschlammt. Vorsicht!
    Müßte allerdings inzwischen gereinigt sein. Hier gibt es auch Schäden durch Unterspülungen des Ufers, deren Beseitigung und Befestigung mit hohen Kosten verbunden sein wird. Siehe Bild 5.
  • 2.6. Bad Dürrenberg: wassergebundene Decke ist auf einer Länge von etwa einem km sanierungsbedürftig.
  • 2.7. das absolut problematischste Stück liegt unterhalb der Autobahnbrücke A38 bei Schkortleben. Etwa 600m Radweg stehen noch unter Wasser, das anscheinend nicht ablaufen kann. Man kann hier auf dem Damm entlang gehen (oder fahren?)! Alle Radfahrer, die ich dort traf, nahmen es mit Humor und Fassung!
  • 2.8. alle wassergebundenen Wege, z.B. Halle, Rattmannsdorf, Merseburg und Bad Dürrenberg sind erheblich geschädigt: feine Oberfläche abgespült, löchrig, etc. und müssen deshalb neu geschottert werden.
  • 2.9. die asphaltierten Wegeabschnitte haben alles gut verkraftet, auch der neue Radweg (mit mehreren neuen Sitzgelegenheiten) durch Leuna hat seine Bewährungsprobe bestanden.
  • 2.10. auffallend: fast überall wurde der Schlamm von den Wegen entfernt und die Bänke gereinigt.

 

Die Route:
http://www.gpsies.com
Die Bilder dazu:
http://picasaweb.google.com

Leuna (ST)*:
hat inzwischen – mit Abstand- den qualitativ besten Abschnitt des gesamten (!!) Saaleradweges:

 

  • – alles asphaltiert, teilweise 2,1m bis 3m Breite,
  • – ausreichend (reichlich!) Sitzgelegenheiten und Sitzgruppen,
  • – div. Infotafeln am Weg,
  • – neue Treppenanlage in den Skulpturenpark,
  • – Spielplätze am Radweg,
  • – keine unnötigen Poller oder andere Hindernisse,
  • – Schwimmbad am Weg!!
  • – Marina am Saaleradweg,
  • – gute und eindeutige Ausschilderung,

 

Weißenfels folgt knapp dahinter.

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Auszüge aus: Befahrungsbericht des Saaleradweges
Teil 3, Abschnitt Sachsen-Anhalt: *Fähre Brachwitz (bei Halle) bis *Bernburg vom 04.07.2013

 

  • *2.1 Man kann den Saaleradweg zwischen Halle und Bernburg befahren, die Einschränkungen sind jedoch größer, als im gesamten Abschnitt Saalfeld- Halle.
  • 2.2. Rothenburg vor der Fähre: Radweg an der Saale entlang (500m) etwas schlammig, ausgewaschen: Ausweich: parallel führenden Asphaltweg benutzen.
  • 2.3. vor Mukrena/ Alsleben: wassergebundene Oberfläche, etwa 1km Länge, Oberfläche ausgewaschen. akzeptabel befahrbar; muss neu geschottert werden (km 28- 29).
  • 2.4. gesamte Aue zwischen Plötzkau und Gröna, km 38,5 bis 42. Fast der gesamte Weg ist verschlammt, bisher nicht geräumt (Baum liegt quer), mit Trekkingrad, Reiserad, Kinderanhänger, Gepäck, etc. nicht befahrbar. Da nicht mit einer schnellen Trocknung des Weges gerechnet werden kann, ist die Ausschilderung einer Umleitung dringend erforderlich.
    Zurück sind wir ab Gröna Brücke auf dem Weg über Plötzkau (siehe Link; km 56-58). Dieser Weg war deutlich besser; allerdings mussten hier auch noch drei „Feuchtbiotope“ überwunden werden. Wer ganz sicher sein will, fährt ab Plötzkau, bzw. Bernburg über die L 63 und Aderstedt!
    Achtung, der bei km 51,5 abzweigende Radweg „Drei Flüsse-Variante“, der nach Aderstedt führt, steht noch unter Wasser und ist absolut nicht befahrbar!!
  • 2.5. Aue vor Bernburg, etwa bei km 46, ein km Länge: teilweise schlammig, „noch“ befahrbar, könnte mit wenig Aufwand befestigt werden.
  • 2.6. Rückweg linksseitig der Saale bis Gröna Saalebrücke. Oberfläche ist deutlich besser, als rechtsseitig der Saale! Ist alternativ zum ausgeschilderten Saaleradweg zu empfehlen. Nur der 1te km ab Bernburg ist geschottert, geringe Schäden, problemlos zu befahren. Danach ist alles asphaltiert und gut befahrbar bis Gröna.

 

Link der gefahrenen Strecke:
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=tlgjicitnckoefuq&authkey=0AD6ADFB8A9FF0AF4BD07255A3CC81865CE19D133714E160

Link des Picasa Albums der (geocodierten) Bilder zur Strecke:
https://picasaweb.google.com/105389650189565156015/SRWWHalleBernburgNachHochwasser4713

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Auszüge aus: Befahrungsbericht des Saaleradweges
Teil 4, Abschnitt Sachsen-Anhalt: Bernburg bis Barby vom 05.07.2013

Die Hauptroute des Saaleradweges zwischen Bernburg und Barby, über die Fähre Großrosenburg, ist gut befahrbar und nur geringfügig durch das Hochwasser beeinflußt.

Link zur Hauptroute:
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ojxrqcqgnnbbiqph
Lediglich etwa 1 km zwischen Gottesgnaden und Bahnunterführung Trabitz fahren sich etwas schwierig, weil die Feinanteile der Schotterung weg gespült wurden.

Ausgangs Bernburg ist eine Umleitung über die L64 ausgeschildert (teilweise falsch und unklar ausgeschildert, kein Radweg vorhanden, gefährliche Leitplanken an der L64!!!), deren Sinn nicht erkennbar ist. Nur unter der Baustelle „Neue Saalebrücke“ ist auf etwa 50m „schieben“ angesagt.

Die Variante über die Elbefähre Breitenhagen ist z.Zt. absolut nicht zu empfehlen:

 

  • – Elbefähre ist noch nicht in Betrieb,
  • – Wege teilweise sehr grob geschottert, nicht verdichtet, kaum befahrbar!

 

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Auszüge aus: Befahrungsbericht des Saaleradweges
Teil 5: Zusammenfassung/ Kurzfassung der aktuellen Situation vom 09.07.2013

 

 

Der Radweg ist zu mehr als 90% asphaltiert oder sehr gut befestigt.

 

  • – die Einschränkungen betreffen:
  • — wenige kurze Abschnitte mit wassergebundener Oberfläche, die zwar befahrbar, aber etwas oberflächengeschädigt sind (z.B.: Jena Zwätzen, Rattmannsdorf bei Schkopau)
  • — etwas 500m zwischen Weißenfels/ Schkortleben und Kleinkorbetha: Man mußte dies Stück auf dem Deich gehen und das Rad schieben, weil der Weg noch unter Wasser stand.
  • — Saaleaue zwischen Plötzkau und Grana: größere Naßstellen: Empfehlung über Plötzkau den Radweg nach Gröna nehmen.

 

Link zur Umleitungsempfehlung:
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=yvhxypufwafzvllz&authkey=475E841F8D89C543FA34C14E00656592BE39C42546DC577F

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